Herzlich willlkommen

Artikel, Bücher, Kommentare – aktuelle journalistische Arbeiten von Heribert Prantl.

Bücher

Bücher von Heribert Prantl. Aktuelle Neuerscheinung: "Eigentum Verpflichtet"

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Videokommentare

Analysen, Hintergründe, Bewertungen - Heribert Prantl zum Thema der Woche.

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Interviews

Interviews, Gespräche, Dialoge aus den letzten Jahren

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Das aktuelle Buch von Heribert Prantl

Ausser man tut es – Politische Porträts der Zeitgeschichte

 

Wer war der Richter, der im Gerichtssaal die Krawatte des Anwalts zerschnitt und zu den Akten nahm? Welcher Politiker ist ein Schüler von Jesus Christus und von Karl Marx? Wer war der „Prof. Dr. BRD“? Das neue Buch von Heribert Prantl ist eine Sammlung von eigenwilligen Porträts bekannter und unbekannter Zeitgenossen. Da finden sich ehrlich Unentbehrliche und vollendet Unvollkommene. Es ist der Fortsetzungsband zu Prantls erfolgreichen Buch „Was ein Einzelner vermag“- ein Lesebuch mit Zeitgeschichten.

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Prantls Blick vom 20. September 2020

Lizenz Nummer 1 – Zum 75. Jubiläum der SZ und zur Zukunft des Journalismus

Deutschland war ein Trümmerhaufen, München eine Schutthalde; es gab noch kein Grundgesetz, es gab noch keine Landesverfassung, es gab nichts zu essen und es gab wenig Zuversicht. Die Heimkehrer aus dem Krieg hatten das Gefühl, dass es kein Zuhause mehr gibt.

Zu Hause – das waren Gestank, Schwarzmarkt, Hunger, Diebstahl, Faustrecht und Betrug. Das war in Köln so und in Berlin, in Hamburg, Hannover, Dresden, Kassel und München. Im Inneren der Menschen setzte sich die äußere Verwüstung fort; die Zukunft war ein bombentrichtergroßes Loch.

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Prantls Blick vom 13. September 2020

Moria, das Brandopfer

Der Name „Moria“ steht nicht erst heute für ein furchtbares Geschehen. Er steht für die Praxis des Menschenopfers und zugleich für dessen Abschaffung.

Moria ist der Ort, an dem ein Vater seinen Sohn töten will – weil der Gott dies befiehlt. Der Vater ist Abraham, der Urvater und Namensgeber der abrahamitischen Weltreligionen; deren Urmythos ist die Erzählung von der „Bindung Isaaks“.

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Prantls Blick vom 06. September 2020

Corona ist Entheimatung. Gedanken zum Tag der Heimat

Die Geschichte, mit der ich heute meinen Newsletter beginne, ist aus der Zeit gefallen. Sie ist schon deswegen aus der Zeit gefallen, weil es sich, gut drei Monate vor der Zeit, um eine Weihnachtsgeschichte handelt.

Aber immerhin steht übermorgen, am 8. September, schon einmal „Mariae Geburt“ im Kalender, und da fliegen bekanntlich „alle Schwalben furt“.

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Prantls Blick vom 30. August 2020

Das doppelte Abstandsgebot. Vom Demonstrieren in Corona-Zeiten

Grundgesetz im Wortsinn ist in Deutschland seit Monaten nicht das Grundgesetz, sondern das Infektionsschutzgesetz. Das wird wohl noch längere Zeit so bleiben. Das Infektionsschutzgesetz ist das Gesetz, welches das gesamte öffentliche und private Leben in Corona-Zeiten begleitet, bestimmt und zwangsläufig behindert.

Es ist die Grundlage für Maßnahmen, die zu „beispiellosen Freiheitsbeschränkungen geführt haben“ und bei denen es sich „um die schwersten Eingriffe seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland“ handelt.

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Prantls Blick vom 23. August 2020

Corona und die Wahrheit

Christoph Schlingensief war der närrische Heilige und geniale Wüterich der deutschen Kulturszene. Vor zehn Jahren ist er 50-jährig an Krebs gestorben.

Die Filmemacherin Bettina Böhler hat zum zehnten Todestag einen Dokumentarfilm über ihn gemacht, der soeben in die Kinos gekommen ist: „Schlingensief – In das Schweigen hineinschreien“.

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Prantls Blick vom 16. August 2020

Hänsel und Gretel heute. Warum das Paritätsgesetz eine gute Sache ist.

Es gibt eine wunderbare Geschichte darüber, wie die Gleichberechtigung ins Grundgesetz kam. Ich weiß nicht, ob sich die Sache wirklich so zugetragen hat, wie es diese Geschichte erzählt.

Vielleicht ist es ja auch nur eine schöne Legende. Aber dann ist es jedenfalls meine Lieblingslegende, ich erzähle sie gern, weil sie bezeichnend ist – noch heute.

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Prantls Blick vom 9. August 2020

Schulschließungen: Ein solcher Shutdown ist kein Heilmittel, sondern ein Elend

Der Unterricht des neuen Schuljahres hatte soeben erst wieder begonnen, da wurden zwei Schulen in Mecklenburg-Vorpommern wegen Corona schon wieder geschlossen. Betroffen sind ein Gymnasium und eine Grundschule.

Am Gymnasium war eine Lehrerin positiv getestet worden. Sie hatte noch gar nicht unterrichtet, hatte aber mit Kolleginnen und Kollegen an einer Fortbildung teilgenommen.

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Prantls Blick vom 2. August 2020

Parteiausschlüsse: Weghauen, was schadet

Die Bildhauerei sei eigentlich, so hat es mir einmal ein Bildhauer erklärt, ganz einfach: Man müsse nur alles weghauen, was überflüssig ist, alles was stört und nicht passt.

Der Satz, der auf Michelangelo zurückgeht, ist mir bei der Nachricht über den Ausschluss von Thilo Sarrazin aus der SPD wieder eingefallen – der freilich nicht „ganz einfach“ war, sondern zehn Jahre und drei Anläufe gebraucht hat.

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