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Artikel, Bücher, Kommentare – aktuelle journalistische Arbeiten von Heribert Prantl.

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Bücher von Heribert Prantl. Aktuelle Neuerscheinung: "Eigentum Verpflichtet"

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Das aktuelle Buch von Heribert Prantl

Not und Gebot – Grundrechte in der Quarantäne

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie ergreifen Staaten weltweit Maßnahmen, die ansonsten nur in Kriegszeiten denkbar wären. Es werden beispiellose Einschränkungen der Freiheit beschlossen und umgesetzt. Doch die aktuelle Notlage ist das eine, die Gebote des Grundgesetzes sind das andere. Geht mit Corona alles? Müssen auch die Grundrechte in Quarantäne, um das Virus zu besiegen?

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Prantls Blick vom 19. September 2021

Stinkstiefeleien im Wahlkampf

In den letzten wilden Wahlkampftagen kam mir der alte Spruch vom Zeigefinger in den Sinn. Er stammt von Gustav Heinemann, dem dritten Bundespräsidenten, der ein unbequemer Demokrat war, ein nachdenklicher Jurist und ein engagierter Christ.

Heinemann hat 1968, es war in einer Zeit heftiger innenpolitischer Auseinandersetzungen und er war noch Justizminister im Kabinett von Willy Brandt, an eine anatomisch-moralische Tatsache erinnert: „Wer mit dem Zeigefinger allgemeiner Vorwürfe auf den oder die vermeintlichen Anstifter oder Drahtzieher zeigt, sollte bedenken, dass in der Hand mit dem ausgestreckten Zeigefinger zugleich drei andere Finger auf ihn selbst zurückweisen.“

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Prantls Blick vom 12. September 2021

Hui und Pfui. Wie man Kanzler wird.

Wahlkampf ist wie eine Fahrt mit der Geisterbahn. Man weiß nicht, welches Gespenst mit wie viel Gelärm und Gejohle hinter der nächsten Kurve aufklappt. Man weiß auch nicht, wie viele Gespenster einen Kandidaten noch erwarten.

Man weiß allerdings, dass die Fahrt der Kandidaten von einem Millionenpublikum beobachtet wird, und man weiß, wie lange die Fahrt dauert: Sie dauert noch zwei Wochen, bis zum 26. September.

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Prantls Blick vom 15. August 2021

Ein Meisterwerk aus Paragraphen. Zum 125. Geburtstag des  BGB

Von meinem Großvater, der Notariatsoberinspektor war, habe ich einen „Palandt“ geerbt. Es handelt sich dabei um ein regelmäßig in neuer Auflage erscheinendes juristisches Kommentarwerk, etwa zwei Ziegelsteine groß und auch etwa so schwer.

Wahrscheinlich konnte niemand anderer mit diesem „Palandt“ etwas anfangen, zumal da es sich um eine schon damals alte Auflage handelte. Beeindruckt von Gewicht und vom Umfang der Schrift sowie von der kompletten Unverständlichkeit des Inhalts stellte ich mir, ich war damals an die zehn Jahre alt, den „Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch“ als Bücherstütze ins Regal, neben die Bände von Karl May und Prinz Eisenherz.

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Prantls Blick vom 08. August 2021

Latein ist tot, es lebe Latein: Was man lernt, wenn man Latein lernt

Vor Jahren habe ich meine Zettelwirtschaft beendet. Ich habe es mir angewöhnt, Notizen für dies und das in ein Leerbuch zu schreiben, also in ein Buch mit leeren Seiten – die To-do-Listen, die Arbeitsprogramme, die Gedanken und Hinweise für Kommentare und Kolumnen. Ein Leerbuch ist ein Lehrbuch für mich selbst.

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Prantls Blick vom 01. August 2021

Das schluckt kein Meer mehr: Bald wiegt der Plastikmüll mehr als alle Fische zusammen

Würde der Plastikmüll in den Ozeanen leuchten – Jeff Bezos hätte ihn von oben, aus dem All, sehen können. Ob er leuchtende Augen bekommen hätte? Er hätte sich fragen können, wie hoch sein eigener Anteil daran ist, also der Anteil von Amazon.

Der Amazon-Gründer muss sich aber nicht in den Weltraum schießen lassen, um die Antwort zu finden. Die Antwort steht, zum Beispiel, in den Berichten der Meeresschutzorganisation Oceana: Der Plastikmüll allein aus den Verpackungen des Internethandels wiegt demnach, aufs Jahr zusammengerechnet, 900 Millionen Kilogramm. Der Anteil von Amazon macht, sagt Oceana, 211 Millionen Kilogramm jährlich aus. Jeff Bezos‘ Milliarden-Reichtum ist also mit einigen Millionen Tonnen Luftkissen, Folien und Schaumstoffchips gepolstert.

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