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Artikel, Bücher, Kommentare – aktuelle journalistische Arbeiten von Heribert Prantl.

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Bücher von Heribert Prantl. Aktuelle Neuerscheinung: "Eigentum Verpflichtet"

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Interviews, Gespräche, Dialoge aus den letzten Jahren

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Das neue Buch von Heribert Prantl erscheint am 18. März 2021

Not und Gebot – Grundrechte in der Quarantäne

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie ergreifen Staaten weltweit Maßnahmen, die ansonsten nur in Kriegszeiten denkbar wären. Es werden beispiellose Einschränkungen der Freiheit beschlossen und umgesetzt. Doch die aktuelle Notlage ist das eine, die Gebote des Grundgesetzes sind das andere. Geht mit Corona alles? Müssen auch die Grundrechte in Quarantäne, um das Virus zu besiegen?

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Prantls Blick vom 10. Januar 2021

Hoffnung in Corona-Zeiten

„Bleiben Sie gesund“ – dieser kleine Satz ist zur coronaren Verabschiedungsformel geworden. Bleiben Sie gesund: Das ist eine liebenswürdig-verlegene, das ist eine zuversichtliche Formel in zermürbender Zeit; das ist ein guter und frommer Wunsch.

Manchmal klingt der Satz nach so vielen Monaten der Pandemie schon arg routiniert, manchmal blitzt darin aber Optimismus auf, so wie ein Stern am finsteren Himmel.

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Prantls Blick vom 3. Januar 2021

Muss man sich die Grundrechte durch Impfen verdienen?

Zu Weihnachten bekam ich, wunderbar eingepackt, ein Grundgesetz geschenkt. Das klingt nun nicht besonders originell. Und es ist ja auch so, dass ich schon ganz viele Grundgesetze habe – in allen denkbaren Ausgaben: großformatige und kleinformatige, bebilderte und unbebilderte, kommentierte und unkommentierte, schön gebundene und billig zusammengeklebte. Da gibt es Exemplare, die, es ist ein schöner Gag, kaum größer sind als eine Briefmarke. Und da gibt es Exemplare, die haben, und das ist kein Gag, sage und schreibe 16 000 Seiten.

Bei letzterem Grundgesetz handelt es sich um den respektheischenden Großkommentar von Maunz/Dürig, der bei C.H. Beck in sieben Leinenordnern als Loseblattsammlung derzeit in der 92. Auflage erscheint und in dem renommierte Staatsrechtler die einzelnen Grundgesetzartikel kommentieren und die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts dazu analysieren.

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Prantls Blick vom 27. Dezember 2020

Nachts schlafen die Ratten nicht. Der Lockdown der Menschlichkeit in Europa

In letzter Minute haben sich die EU und Großbritannien auf ein Handelsabkommen geeinigt. Das war bitter notwendig und das war nach der elend langen Verhandlerei spektakulär.

Man wünscht sich die Entschlossenheit, zu einem guten, wenigstens zu einem erträglichen Ergebnis zu kommen, auch in der Flüchtlingspolitik. Die letzte Minute ist da schon lang vorbei.

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Prantls Blick vom 20. Dezember 2020

Rechthaberismus an Weihnachten

Meine Lieblingsfigur an Weihnachten 2020 ist ein Mann, der ganz nah an der Krippe steht, der aber kein Wort sagt. Auf vielen Darstellungen hat er eine Laterne in der Hand, er sorgt also dafür, dass Licht auf die Szenerie fällt, dass man sieht, was passiert.

Aber er redet nichts. Er ist die Anti-Figur zu denen, die sich seit Monaten täglich in Sachen Corona zu Wort melden und „Fürchtet euch!“ rufen.

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Prantls Blick vom 13. Dezember 2020

Singen verboten

Es gibt unendlich viele Weihnachtsbücher mit Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsliedern, viele schön kitschig, manche schön bissig. Es gibt prächtige Bildbände mit Krippen aus aller Welt, wahre Kostbarkeiten, die man mit Andacht in die Hand nimmt, so wie ganz alten Weihnachtsschmuck.

Da sieht man nicht nur die klassischen Krippen aus Südtirol und aus Oberammergau, da sieht man die neapolitanischen Krippen, in denen Janitscharenkapellen spielen; da sieht man Krippen, in denen der König Herodes und die Königin von Saba ihren Auftritt haben. Sizilien, Mallorca und Malta, so lernt man da, sind wahre Krippeninseln; in diesen Krippen überschlägt sich die Phantasie; und die ist nicht immer frei von Vorurteilen und von rassistischen Klischees. Aber sie ist schön ausgepolstert mit Krippengras und Moos. Es gibt auch Mickeymaus-Krippen und Donald-Duck-Krippen, da blättere ich schnell weiter.

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Prantls Blick vom 06. Dezember 2020

Willy Brandt und das Wagnis der Versöhnung

Als die Maschine des Bundeskanzlers Willy Brandt auf dem Militärflugplatz in Warschau landete, standen am Rande des Rollfelds 376 Journalisten. Noch nie zuvor in Polen hatte ein politisches Ereignis annähernd so viele Journalisten auf die Beine gebracht.

Zählte man die Ehrengäste, die Diplomaten, die Funktionäre und die Geheimpolizisten hinzu, waren mehr Leute anwesend, als der deutsch-polnische Vertrag Wörter hat: 435 Wörter …

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