Herzlich willlkommen

Artikel, Bücher, Kommentare – aktuelle journalistische Arbeiten von Heribert Prantl.

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Bücher von Heribert Prantl. Aktuelle Neuerscheinung: "Eigentum Verpflichtet"

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Analysen, Hintergründe, Bewertungen - Heribert Prantl zum Thema der Woche.

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Interviews, Gespräche, Dialoge aus den letzten Jahren

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Aktuelles Buch: Himmel, Hölle, Fegefeuer

Eine politische Pfadfinderei in unsicheren Zeiten

Wenn Corona bewältigt ist, werden die alten Krisen noch lang nicht bewältigt sein, sie wurden sogar verschärft. Vielen Menschen wird klar, wie wacklig die Fundamente ihres Lebens sind – und wie wichtig es ist, sie zu stabilisieren. Nach seiner Streitschrift vom Frühjahr 2021 zur Verteidigung der Grundrechte gegen Corona geht es Heribert Prantl nun darum seine Denkanstöße zu bündeln und für eine gute Politik in Krisenzeiten zu werben.

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Prantls Blick vom 14. November 2021

In der Corona-Zeit braucht es viel mehr Hoffnung.

„Hoffnung ist ein rares Gut geworden.“ Dieser klagende Satz stammt nicht von Karl Lauterbach und nicht von Christian Drosten; der Politiker und der Mediziner verstehen sich als sachliche Mahner und Warner. Sie sind mit ihren wissenschaftlichen Hypothesen und Prognosen manchmal auch große Angstmacher.

Sie unterschätzen die Notwendigkeit der Hoffnung. Mit Hoffnung meine ich freilich nicht Leugnung der Gefahr, nicht Illusion; mit Hoffnung meine ich nicht den rheinischen Optimismus, der sagt „Et hätt noch immer jot jejange.“

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Leseempfehlung der Woche

Orwells Reise durch deutsche Ruinen

Der Ruhm des Romanciers George Orwell ist bis heute nicht verblasst. Das liegt nicht nur an der literarischen Qualität von „Farm der Tiere“ und „1984“. Die beiden Dystopien haben von ihrer Aktualität nichts eingebüßt. Das gilt besonders für „1984“, Orwells beklemmende Analyse des Totalitarismus, die 1949 erschien, sieben Monate vor dem Tod des Autors im Alter von 46 Jahren. Die deutschen Verlage haben in diesem Jahr zahlreiche Neuübersetzungen auf den Markt gebracht, herausragend ist die Ausgabe bei dtv in der Übersetzung von Lutz-W. Wolff mit einem klugen Vorwort Robert Habecks.

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Leseempfehlung der Woche

Warum wir Flüchtlinge schützen müssen

Es gib einen Reinhard Marx, den fast jeder kennt; er ist der Kardinal von München und Freising und er war lange Jahre Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Es gibt einen etwas weniger bekannten gleichnamigen Rechtsanwalt in Frankfurt – der sich im Asylrecht mindestens so gut auskennt wie sein Münchner Namensvetter in der Bibel. Dieser Frankfurter Rechtsanwalt Reinhard Marx hat nun ein bemerkenswertes Büchlein vorgelegt.

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Prantls Blick vom 11. November 2021

Europa, das verwundete Weltwunder

Ein Loblied auf die EU-Ombudsfrau Emily O’Reilly und auf alle, die Europa pflegen und heilen. Die zwölf goldgelben Sterne Europas sollen wieder glänzen.

Europa ist das Beste, was den Deutschen, den Franzosen und den Italienern, den Österreichern und den Dänen, den Polen und Spaniern, den Tschechen und den Ungarn, den Flamen und Wallonen, den Schotten und den Iren, den Basken, den Balten und Bayern und vielen anderen in ihrer langen Geschichte passiert ist.

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Prantls Blick vom 07. November 2021

Warum das Trauern so wichtig ist

Trauern ist der Widerstand gegen das Verschwinden. Es verschwindet auch die Erinnerung an den Krieg. Das politische Spiel mit Atomwaffen bedroht den Frieden.

Ein letzter Gruß: Es liegt ein Erdhaufen da, darin steckt eine Schaufel an einem langen Stiel. Die Menschen nehmen Abschied, sie treten ans offene Grab, sie nehmen eine Schaufel voll Erde. Dann macht es bum: Die Erde fällt auf den Sarg. Es ist ein dumpfes, ein polterndes Geräusch, irgendwo auf einem Friedhof in Deutschland. Ein Trauergast nach dem anderen tritt ans Grab: Bum. Bum. Bum. Es ist wie ein Salut.

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Prantls Blick vom 24. Oktober 2021

Wozu es die Pressefreiheit gibt – und warum und wie man sie stärken muss

Es gibt eine Geschichte über den Journalismus, die ich immer wieder gerne erzähle. Als der Münchner Flughafen, der den Namen von Franz Josef Strauß trägt, vor 30 Jahren eingeweiht wurde, ging der damalige Ministerpräsident Max Streibl mit großem Tross und vielen Journalistinnen und Journalisten stolz und beseelt durch die großen Hallen.

Alles war blitzblank, weitläufig, weltläufig und edel; am Boden glänzte der polierte Granit, an den Wänden prangte moderne Kunst, aus den Lautsprechern klangen die Weltsprachen.

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Prantls Blick vom 17. Oktober 2021

Is‘ denn heut schon Weihnachten? Das X-mas-Set des Olaf Scholz

Bis Weihnachten, so sagt Olaf Scholz, soll die neue Bundesregierung stehen. Als am vergangenen Freitag, es war zehn Wochen vor Heilig Abend, Scholz and Friends das Ergebnis der Sondierungsgespräche auf allen Kanälen stolz verkündeten, erinnerte ich mich an Franz Beckenbauers legendären Auftritt im Werbefernsehen.

Beckenbauer stand seinerzeit, es ist schon lang her, staunend da in winterlicher Landschaft – als erst ein Weihnachtsmann und dann ein Handy in Geschenkpackung vom Himmel fielen. Und Beckenbauer sprach dazu die geflügelten Worte: „Ja, is‘ denn heut scho Weihnachten?“

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Prantls Blick vom 10. Oktober 2021

Sebastian Kurz, Karl Kraus und der Abgrund

Sebastian Kurz hat seinen zeitweiligen Rückzug erklärt. Es ist kein richtiger Rückzug. Es ist nur ein Rückzug aus dem Bundeskanzleramt ins Parlament, wo er als Fraktionschef und ÖVP-Vorsitzender die Fäden in der Hand behalten will.

Es ist dies, wie aus der Partei verkündet wird, ein „Schritt zur Seite“. Dieser Schritt zur Seite soll dazu führen, dass die Vorwürfe an ihm vorbeirauschen.

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Prantls Blick vom 03. Oktober 2021

Laschet und der Mist: Warum die Union in die Opposition muss

Es gibt Sätze, die deswegen so berühmt sind, weil sie kurz, knorrig, knarzig und falsch sind. Dazu gehört der Satz: „Opposition ist Mist.“ Er stammt von Franz Müntefering; der knorrige und knarzige Sozialdemokrat hat den Satz den begeisterten Delegierten zugerufen, als er 2004 auf einem Sonderparteitag in Berlin zum Nachfolger von Gerhard Schröder als SPD-Chef gewählt wurde.

Die Union sollte sich diesen Satz nicht zu eigen machen. Sie hat bei der Bundestagswahl verloren. Und sie ist verloren, wenn sie versucht, aus der Niederlage einen Regierungsauftrag abzuleiten. Sie sollte, möglichst geordnet, den Weg in die Opposition antreten.

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