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Artikel, Bücher, Kommentare – aktuelle journalistische Arbeiten von Heribert Prantl.

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Bücher von Heribert Prantl. Aktuelle Neuerscheinung: "Eigentum Verpflichtet"

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Interviews, Gespräche, Dialoge aus den letzten Jahren

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Das neue Buch von Heribert Prantl

Not und Gebot – Grundrechte in der Quarantäne

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie ergreifen Staaten weltweit Maßnahmen, die ansonsten nur in Kriegszeiten denkbar wären. Es werden beispiellose Einschränkungen der Freiheit beschlossen und umgesetzt. Doch die aktuelle Notlage ist das eine, die Gebote des Grundgesetzes sind das andere. Geht mit Corona alles? Müssen auch die Grundrechte in Quarantäne, um das Virus zu besiegen?

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Prantls Blick vom 11. April 2021

Corona – Nicht der Föderalismus ist schlecht, sondern wie er praktiziert wird.

Der deutsche Föderalismus ist eine Schau. Jedenfalls in den Urlaubsprospekten und den Bildbänden ist das so, durch die man in der Zeit der pandemischen Beschränkungen freilich mit einiger Melancholie blättert.

Dieser Föderalismus sieht aus wie die Schlösser des Märchenkönigs, wie der Kölner Dom, wie das Brandenburger Tor und die Kreidefelsen von Rügen. Dieser deutsche Föderalismus schmeckt nach Spätzle und Krabbenbrot. Dieser Föderalismus ist ein anderes Wort für Vielfalt und Multikultur; er redet sächsisch, bairisch oder Platt. Dieser deutsche Föderalismus ist ganz wunderbar, er lebt in den Schützenvereinen, im Heimatstolz und in Heimatkrimis.

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Prantls Blick vom 05. April 2021

Die Sehnsucht nach Veränderung und was aus ihr wurde. Ein Osterspaziergang

Der schönste Ostergruß in diesem Jahr kam von einem alten Herrn, der ein Freund meines verstorbenen Vaters war. Er bedankte sich für eine kleine Gefälligkeit, die ich ihm erwiesen hatte; er tat es auf einer Karte mit dem neckischen Spruch: „Bei mir ist jeden Tag Ostern, ich suche immer irgendwas“.

Die Karte hatte er in ein Buch mit dem Titel „Eine deutsche Meisterschaft“ gelegt und er meinte dazu, dass ich doch eigentlich den Autor des Romans, vielleicht auch das Buch, kennen müsste.

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Prantls Blick vom 28. März 2021

Ein früher Brief zum langen Abschied. Erinnerungen an Angela Merkel

Anfangen ist das Schönste, Aufhören das Schwerste. Die bisherigen Kanzler der Bundesrepublik haben diesen Zeitpunkt nicht gefunden. Schon der erste, Konrad Adenauer, fand ihn nicht. Und Helmut Kohl, unter dessen Kanzlerschaft Angela Merkel ihre ersten politischen Schritte getan hat, fand ihn auch nicht.

Bei Merkel wäre, wären die Zeiten normal gewesen, nach drei Legislaturperioden die richtige Zeit gewesen für den großen Abschied. Aber die Zeiten waren nicht normal. Die USA wurden von einem neuen unberechenbaren Präsidenten regiert, weltweit brachen die alten Nationalismen neu auf. Europa und die USA torkelten in eine ungewisse Zukunft. Merkel trat ein viertes Mal als Kanzlerin an. Sie tat es weniger aus Lust, denn aus Pflicht. Aber das reichte und reicht nicht. Es war ein Fehler.

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Prantls Blick vom 21. März 2021

Kernschmelze der katholischen Kirche: Vernebelung und Verklärung des Missbrauchs

Man bucht online einen Termin, geht dann zur gebuchten Zeit zum Amtsgericht, zahlt 30 Euro Gebühr – dann kann man seine Kirchaustrittserklärung abgeben. Sie wird dort, wie das im Amtsdeutsch heißt, beurkundet. In Köln geschieht das im Justizgebäude Reichenspergerplatz 1, Erdgeschoss, Zimmer 2. Das klingt bürokratisch, das ist es auch.

Aber dieser bürokratische Akt ist Teil einer römisch-katholischen Kernschmelze, die in Köln besonders sichtbar und besonders spürbar ist. Nirgendwo sonst treten so viele Katholiken aus ihrer Kirche aus. Als Anfang März vom Amtsgericht die nächsten 1500 Termine für Kirchenaustrittserklärungen freigeschaltet wurden, waren die binnen weniger Stunden ausgebucht. Die nächsten 1500 Termine werden am 1. April vergeben. Sie werden wohl noch schneller ausgebucht sein.

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Prantls Blick vom 14. März 2021

Corona, die Maskendealerei und die Politik

Wenn ein Skandal aufzieht, dann rast, wie man in Schillers „Wilhelm Tell“ nachlesen kann, der See „und will sein Opfer haben“. Bei der Maskenaffäre raste und rast nicht nur ein See; es rasen alle Seen der Republik. Sie rasen zu Recht.

Die Erkenntnisse über die Maskendealerei der Abgeordneten Georg Nüßlein (bisher CSU) und Nikolas Löbel (bisher CDU) sind empörend.

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Prantls Blick vom 07. März 2021

Vater Courage. Wolfgang Thierse und die Existenzkrise der SPD

Die SPD ist eine wunderbar alte Partei. Ihre Wurzeln reichen weit zurück ins Kaiserreich, ihre Geschichte ist gute deutsche Geschichte. Unter den Leuten, die diese Partei geprägt und geführt haben, sind Vorbilder, sind Helden und Heldinnen.

Der Name Sozialdemokratie steht für die Tugenden dieses Landes und seine Erfolge. Das Grundgesetz beschreibt Deutschland als soziale Demokratie – und alle anderen demokratischen Parteien, also auch die politischen Konkurrenten der SPD, orientieren sich an Wegweisern, die diese Partei im Lauf ihrer Geschichte aufgestellt und immer wieder erneuert hat.

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