MILIEU.eu: Wenn ich nur Desaster sehe, kann ich nicht arbeiten

Er gehört zu den bedeutendsten Publizisten der deutschen Medienlandschaft, ist Leiter des Ressorts Innenpolitik bei der Süddeutschen Zeitung in München und seit 2011 auch Mitglied der Chefredaktion. DAS MILIEU sprach mit dem Journalisten und Autor Heribert Prantl über sein aktuelles Buch „Kindheit“, einer Entzauberung des globalen Populismus, Angela Merkels Charisma und die Kraft der Hoffnung

Die Kraft der Hoffnung

Die größte Hoffnung findet man bei denen, die keinen Grund haben zu hoffen. Sterbebegleiter erleben Schwerstkranke, die bis zum Schluss hoffen; sie hoffen, bis sie sterben. Im Lauf der Krankheit ändert sich ihre Hoffnung: Anfangs hoffen sie auf Heilung, später auf eine gute Begegnung, auf einen Besuch, auf einen schönen Tag; und dann auf ein

Kindheit. Erste Heimat

Es gibt nur zwei Themen, über die zu reden sich wirklich lohnt: die Liebe und der Tod. Heribert Prantl, der Leitartikler der Süddeutschen Zeitung, beschäftigt sich in seinem neuen Buch, abseits der Tagespolitik, mit den existentiellen Fragen. Er fragt danach, wie ein gutes Leben beginnt, er fragt danach, was den Menschen Kraft gibt für ihr

Frankfurter Hefte: Die Demokratie ist nicht vom Himmel gefallen

Heribert Prantl, Ressortleiter Innenpolitik und Mitglied der Chefredaktion bei der »Süddeutschen Zeitung« sowie Autor zahlreicher Bücher, ist ein streitbarer und engagierter Verteidiger der rechtsstaatlichen Demokratie. In seinem neuesten Buch »Gebrauchsanweisung für Populisten« (erschienen bei ECOWIN) konstatiert er, dass der Populismus im Kern ein Anti-Populismus sei, weil er dem Volk, dem er vermeintlich nach dem Mund

Gebrauchsanweisung für Populisten

Politik ist das Bohren harter Bretter. Der politische Populismus war das Trommeln auf diesen Brettern. Der neue, demagogische Populismus ist gefährlicher. Er wendet sich gegen Minderheiten, setzt Grundrechte und Grundwerte außer Kraft. Er ist im Kern ein Anti-Populismus, weil er dem Volk, dem er vermeintlich zu Munde redet, extrem schadet: Er zerstört die Gesellschaft. Prantls

Trotz alledem! Europa muss man einfach lieben

Trotz des Brexit, trotz der Eurokrise, trotz des Scheiterns einer solidarischen Politik in der Flüchtlingskrise; trotz alledem – und erst recht angesichts der neuen nationalistischen Front quer durch Europa: Heribert Prantl hält ein leidenschaftliches Plädoyer für die Europäische Union als der größten Errungenschaft in der Geschichte des Kontinents. Dieses Europa, so Prantls Anliegen, soll gestärkt

Was ein Einzelner vermag

Dieses Buch enthält vierzig kleine und große Porträts. Es handelt von Leuten, die glauben, dass sie nie gescheitert sind. Es handelt auch von Leuten, die von sich glauben, dass sie immer gescheitert sind aber von Mal zu Mal besser. Das Buch handelt von selbstgewissen und von selbstkritischen Menschen, von sehr bekannten und ziemlich unbekannten. Jeder

Im Namen der Menschlichkeit. Rettet die Flüchtlinge.

Streitschrift Menschen fliehen, weil in ihrer Heimat die Hölle los ist. Und Europa schützt seine Grenzen, aber nicht die Flüchtlinge. Das Mittelmeer ist ein Friedhof geworden. Heribert Prantl hat ein leidenschaftliches Plädoyer geschrieben – gegen die Abschottung Europas und für ein radikales Umdenken in der Flüchtlings- und Einwanderungspolitik. Taschenbuch: 32 Seiten Verlag: Ullstein Hardcover; Auflage: