Handeln wir so, wie wir selbst behandelt werden wollten, wenn wir Flüchtlinge wären.

Guten Tag, wenn Sie eine Mutter wären in der zerbombten syrischen Stadt Idlib, was würden Sie tun? Idlib war einst eine Provinzstadt mit offiziell 160 000 Einwohnern; nun leben hier eine Million Menschen, im Chaos. Idlib wird von einem islamistischen Bündnis kontrolliert. Raketen schlagen ein. Die Truppen Assads, unterstützt von der russischen Luftwaffe, stehen wenige

Einmauern – oder den Reichtum teilen? Die Zukunft der Flüchtlingspolitik

Sehr geehrte Damen und Herren, die Flüchtlinge flüchten, weil sie nicht krepieren wollen; aber nicht nur deswegen. Viele flüchten, weil sie noch flüchten können, weil sie noch genug Kraft haben, weil sie noch Zukunftshoffnung, weil sie noch genug Geld haben, um wegzukommen aus ihren „failed states“ – Geld, das von ihren Familien aufgebracht wird. Sie

Der Shutdown des Anwalts. Von der Härte des Flüchtlingsrechts

Sehr geehrte Damen und Herren, vielleicht erinnern Sie sich noch an August Richard, genannt „Gustl“ Lang. Gustl Lang war einst, in der großen Zeit der CSU, zunächst bayerischer Justizminister im Kabinett von Franz Josef Strauß, dann dessen Innenminister; und nach dem Tod von Strauß wurde Gustl Lang Wirtschaftsminister im Kabinett des Ministerpräsidenten Max Streibl. Dieser

Im Namen der Menschlichkeit. Rettet die Flüchtlinge.

Streitschrift Menschen fliehen, weil in ihrer Heimat die Hölle los ist. Und Europa schützt seine Grenzen, aber nicht die Flüchtlinge. Das Mittelmeer ist ein Friedhof geworden. Heribert Prantl hat ein leidenschaftliches Plädoyer geschrieben – gegen die Abschottung Europas und für ein radikales Umdenken in der Flüchtlings- und Einwanderungspolitik. Taschenbuch: 32 Seiten Verlag: Ullstein Hardcover; Auflage: