Sind Journalisten wie Schnittlauch? Die Pressefreiheit in Corona-Zeiten

Guten Tag, einer der ganz frühen Sätze, die ich über den Journalismus gehört habe, war ziemlich böse. „Journalisten sind“, so begann dieser Satz, „wie Schnittlauch. Sie schwimmen auf jeder Suppe.“ Ich habe mir diesen Satz bis heute gemerkt, zur Warnung und zur Abschreckung. Damals, es war Mitte der Siebzigerjahre, war ich Jurastudent und Stipendiat des

Journalismus nach der Krise

Journalismus nach der Krise: Ohne Furcht

Die Medienkrise gefährdet die Pressefreiheit: Journalisten in Angst um ihren Job machen keinen guten Journalismus. Das glaubt Heribert Prantl, Redakteur der Süddeutschen Zeitung. Er schlägt vor, Zeitungen viel teurer zu verkaufen und auch online für Artikel zu kassieren. Text-PDF im neuen Fenster öffnen. Interview: Felix Rohrbach, Anne Kunze, Erstveröffentlichung 2010. Abdruck mit freundlicher Genehmigung durch: Herbert von