Wird demokratische Lebensgestaltung unmöglich?

Andreas Fisahn ist Professor für Öffentliches Recht, Umwelt- und Technikrecht an der Universität Bielefeld; Rechtstheorie lehrt er auch. Er hat ein sehr umfangreiches Buch geschrieben über die Entwicklung von Rechtsstaat und Demokratie in der Bundesrepublik, das soeben im Papyrossa-Verlag erschienen ist. Substanzverlust sieht er bei der Demokratie, beim Rechtsstaat sieht er eine Liberalisierung. Das Buch

Die schwebende Generation

Das ist ein Buch, das man zwischen den Jahren lesen sollte: Ein gedankenreiches, ein packendes, ein anregendes Buch über die digitale Transformation, über die Faszination und die Widerwärtigkeit der neuen Arbeitswelt. Es ist das Ergebnis der Selbstbeobachtung einer Autorin, die studierte Designerin ist und die 20 Jahre in der Kreativindustrie gearbeitet hat. Julia Peglow ist

„Was sich reimt, ist gut“

Das ist mein Pumuckl-Lieblingsspruch. Der Kobold Pumuckl, der bei Schreinermeister Eder allerlei Spuk in dessen Werkstatt treibt, wird in ein paar Wochen sechzig Jahre alt. 1962 gab es die ersten Pumuckl-Geschichten der Münchner Kinderbuchautorin Ellis Kaut als Hörspiel im Bayerischen Rundfunk. „Pumuckl“, die Verkleinerungsform von Nepomuk, war ein Spitzname, den ihr Mann für sie erfunden

Wenn Recht in bedrohten Lagen nicht gilt, taugt es nichts

Es gib einen Reinhard Marx, den fast jeder kennt; er ist der Kardinal von München und Freising und er war lange Jahre Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Es gibt einen etwas weniger bekannten gleichnamigen Rechtsanwalt in Frankfurt – der sich im Asylrecht mindestens so gut auskennt wie sein Münchner Namensvetter in der Bibel. Dieser Frankfurter Rechtsanwalt