Ein Unternehmen, das Türöffnung als Dienstleistung anbietet, nennt man einen Schlüsseldienst. So etwas Ähnliches bietet dieses Buch: Es ist ein KI-Schlüsseldienst. Es verschafft nicht einfach den Zugang zu einem Haus oder einer Wohnung; es will den Zugang zu einer ganzen Welt herstellen, der Welt der Künstlichen Intelligenz. Dieser Stichwortkommentar aus dem Nomos-Verlag macht die Türen auf zu dieser KI-Welt und stellt dann Wegweiser auf, die sagen, wo es hingeht oder hingehen könnte oder sollte. 68 Stichwörter erläutern rechtliche, technische, wirtschaftliche und ethische Aspekte. Man lernt, was „Deepfakes“ sind, wie „Autonomes Fahren“ funktioniert, ob es Urheberrechtsschutz gibt für den KI-Output (nämlich praktisch nicht), wann der KI-Output in Urheberrechte eingreift und mit welchen Folgen.
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Die Stichwörter sind alphabetisch geordnet, aber noch nicht sehr hilfreich benannt: Sieben Stichwörter beschäftigen sich mit „Produktsicherheit“, sechs mit „Arbeitsrecht“, vier mit „Datenschutz“ („Datenschutz und KI – ein Widerspruch in sich?“). Herausgeber, Autorinnen und Autoren stammen überwiegend aus der universitären Rechtswissenschaft; das erklärt das Interesse an Regeln und den rechtlichen Grenzen, die dem Einsatz der KI gesetzt sind oder gesetzt werden sollen. Die Herausgeber haben sich und dem Autorenstab, so schreiben sie in ihrem Vorwort, die Aufgabe gestellt: „Wie navigieren wir durch den Dschungel der Herausforderungen, die mit dieser beeindruckenden Technik einhergehen?“ Man nutzt das fast neunhundert Seiten dicke Werk gern als Navigationshilfe.
Tim W. Dornis, Jan Eichelberger, Margrit Seckelmann (Hrsg): Künstliche Intelligenz. Nomos Stichwortkommentar. Das Buch ist in der 1. Auflage 2026 im Nomos-Verlag Baden-Baden erschienen, es hat 892 Seiten und kostet 149 Euro (also etwa so viel wie der Einsatz eines konventionellen Schlüsseldienstes).